Tourtagebuch

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Internationales Dudelsackfestival in Strakonice

AuftrittePosted by Lodrik von Bardic Mon, August 30, 2010 18:20:58
Holla, werte Trittfest-Stalker,
unser erster Auslandsauftritt stand an. Es sollte in die tschechische Republik gehen. Ja, sollte. Also nicht, dass wir da nicht angekommen wären, aber es gestaltete sich doch etwas verzwickt. Beginnen sollte die Tragödie der Hinreise noch in Dresden, da standen wir erstmal eine knappe Stunde im Stau
und das nur auf dem Weg um weiteres Gepäck einzuladen. Die Abreise verzögerte weiter, als wir noch diverse andere Bandmitglieder aufsammelten, einkaufen wollte man auch noch. Dazu kam noch, dass uns ein Navigationsgerät für das
zweite Auto fehlte, welches in einem etwas von Dresden entfernten Örtchen abgeholt werden musste. Immerhin lag das auf dem Weg. Angekündigt waren wir für 17 Uhr in Strakonice und es war gegen 19 Uhr als uns auffiel, dass beide
der elektronischen Wegweiser die Tschechei nicht in ihrer Datenbank hatten.
Also sind wir, grob der Himmelsrichtung folgend, Richtung unserer südlichen Nachbarn gefahren. An der nächsten Tankstelle haben wir uns dann erstmal eine Karte für besagtes Zielland gekauft und dann nun endlich wirklich losgefahren.
Dummerweise wurde es bereits dunkel und bei fehlendem Sonnenlicht sieht ja alles anders aus. Besonders anders, als auf ungenauen Karten, wie wir merken mussten.
Das nächste Kapitel dieser Anreise-Tragödie war Prag. Statt drumherum sind wir natülich mittenrein gefahren und haben uns darin dann VERfahren. Weitere verlorene Zeit, weitere Nerven tot und der Großteil unserer Glückshormone verzog sich heulend, mit Tüten über das Haupt gestüplt, in die hinterste Ecke unseres Kopfes. Nach einigem im Kreisgefahre haben wir dann, dank eines Tankstellenwartes der uns den Weg grob erklären konnte, wieder auf den richtigen Weg gefunden und immer häufiger wiesen die Verkehrsschilder auf einen Ort namens "Strakonice" hin.
Der nächste Tag war bereits eine Stunde alt, da kamen wir an unserem Ziel letztendlich doch an. Nach Absprachen änderte sich dieser in "Katovice", einem kleinen Örtchen 6 Kilometer von Strakonice entfernt. Dort war unsere Unterkunft.
Da dieses Festival ja eine internationale Veranstaltung war, kamen dort viele Sprachen zusammen. Deshalb hatte jede Gruppe einen eigenen Dolmetscher, der für diese Gruppe dann auch Organisatorisches klärt, ranschafft, sich kümmert und eben auch übersetzt. Unsere Dolmetscherin kam kurz nach unserer Ankunft zu uns und wir klärten die ersten Dinge ganz kurz. Wir sind Trittfest, das ist also Ivana, Zimmer sind dort und dort, morgen gibts dann die richtigen Infos, gute Nacht. Also haben wir es doch tatsächlich, nach insgesamt 8 Stunden Fahrt für ungefähre 250 km, geschafft.

Nach einer äußerst kurzen Nacht, Frühstück gabs von 7:30 bis 9 Uhr, sind wir dann nach Strakonice gefahren und haben unseren Auftrittsort begutachtet. Außerdem haben wir unsere Bändchen und Legitimationen bekommen. Nach dem Essen in einer Gymnasiumkantine hatten wir um die 5 Stunden Freizeit, das erste Mal spielen sollten wir auf dem großen Eröffnungsumzug.
Hui, war das ein Riesenumzug! Ein großer Teil der Innenstadt wurde abgesperrt, hunderte Menschen standen die ganze Strecke verteilt am Rand und mittendrin wandelten Trittfest. Vor uns, eine Abteilung englischer Schotten von 10-15 Leuten, 4m Abstand, sechs komisch, brachial anmutende Gestalten aus Deutschland, hinter uns ein Trupp, ebenfalls aus 10-15 Leuten bestehend, von dem ich es leider nicht vermag, sagen zu können woher sie stammen. Nach einer reichlichen Stunde war der Umzug gelaufen und wir standen wieder am Dreh- und Angelpunkt des Festivals, dem strakonicer Schloss. Wir erfuhren auch, dass der tschechische Präsident auf der Eröffnungs"show" eine Rede halten wird und mit dem Bürgermeister von Strakonice das Dudelsackfestival eröffnen wird. Dies
war direkt im Anschluss des Umzuges und Ivana sagte, dass einer von uns mit auf der Bühne stehen soll, denn von sämtlichen Gruppen war einer anwesend, um die jeweilge Kapelle/Band/Truppe zu vertreten. Spontan wurde ich von meinen Bandkollegen auf die Bühne geschickt, ich würde am besten aussehen. Nunja, ich hab kein Problem mit, mich auf Bühnen zu zeigen. :D
Die Sache war ganz einfach: Auf die Bühne gehen, lächeln, gut aussehen und wenn alle klatschen wieder runter - fertig. Ich stand als einziger in der zweiten Reihe und direkt in der Mitte. Dort verharrte ich, bis es wieder an der Zeit war zu gehen. Irgendwas wurde auf tschechisch gefaselt, wenn alle lachten, lachte ich auch, wenn die anderen klatschten, klatsche ich mit. XD
Etwas misstrauisch wurde ich dann allerdings, als Helferlein begannen große Bierkrüge unter den Auf-Der-Bühne-Stehenden zu verteilen. Das stand so nicht in der Aufgabenbeschreibung. Ich bekam auch einen ab und fragte mich...und jetzt?! Dann stießen der Bürgermeister und der Präsident miteinander an. Plötzlich bewegte sich die erste Reihe nach vorne, arglos folte ich einfach. Oha! Jeder stieß mit jeden an und so hatte ich die Ehre mit dem tschechischen Präsidenten vor hunderten Leuten anzustoßen und ein Schluck Bier zu kippen.
Nun ging es wieder von der Bühne, nachdem alle durch waren, den Krug durfte ich behalten. Sehr goil! Ein schöner Spezial-Strankonicer-Dudelsack-Festival-2010-Krug. Bei dem nachfolgenden Auftritten aller Gruppen spielten auch wir, Zeit war allerdings nur für ein Lied. Das wurde alles am Mittag bereits geprobt und so spielten wir vor einem begeisterten Puplikum unseren irish Reel. Das kam äußerst gut an und damit war das Tageswerk des Donnerstages getan. Geschafft fuhren wir also wieder in die Pension und schliefen den Schlaf der Trittfesten.

Freitag war es, der Tag mit den höhsten Höhen und den erschütternsten Tiefen, die wir insgesamt wohl bis jetzt erlebt haben. Das Wetter war schon gegen uns. Diesig, eine dicke Wolkendecke und immermal Regen. Dazu war es windig und recht kalt. Der erste Tagespunkt war die Probe auf der Freilichtbühne, dort sollten wir am Abend auch nur ein Lied spielen, mehr ließ die Zeit nicht zu. Die Programme waren strikt geregelt, für alles gab es Regisseure. Die Probe verlief normal, danach wollte das Fernsehen eine Ansage von uns und ein Lied aufnehmen. Ich laberte also kurz in die Kamera, wir spielten wieder den Reel und fertig. Zwischendrin gab es ein wenig Zeit und Mittagessen. Am Nachmittag stand wieder ein Auftritt auf der Burgbühne an und gegen Nachmittag nahmen auch die ersten Tragödien ihren Lauf. Die wohl erste war, dass der geschätze Kollege
Felix bemerkte, dass ein Drehleier-Drehknauf weg war. Ein kleines Holzteil, aber ohne dem geht es nicht. Überall gesucht, nirgends gefunden, Stimmung
unten, was jetzt?! Ein Glück das unser Dudelsackbauer Jens Güntzel mit einem Stand auf dem dritten Burghof vertreten war und dort bekam er dann Ersatz.
In Form einer Garnrolle, die zufällig genau passte. Bei der Setlist-Zusammenstellung, kurz bevor wir auf die Bühne mussten bestimmten wir, dass wir den Rittermarsch spielen wollen. Um dies zu gewährleisten musste ich noch meine Rauschpfeife holen, die noch im Transi lag. Also Schlüssel geschnappt, schnell das Instrument eingesackt, zurück gestiefelt, auf Toilette gegangen, Drokar Bescheid gegeben, dass es gleich los geht und dann stand ich wieder an der Bühne. Dann haben wir abermals einen guten Auftritt hingelegt, das Puplikum war immer super. Viel Applaus uns Jubelrufe, war ein gutes Gefühl. Wir wurden von der
tschechischen Bevölkerung sehr gut aufgenommen. :)
Nach uns spielten unsere altbekannten Kollegen von Arcus, die in ihrem Heimatland auch keine Probleme hatten die Leute zu begeistern. Jenes schafften sie auch restlos bei uns, hatten sie doch neue Lieder im Gepäck und eine Vielzahl neuer Instrumente. Ich kann an dieser Stelle zurecht sagen, dass uns kaum eine andere Band so viel Inspiration gibt, wie diese Formation geballter Musikalität!! Vielen Dank Arcus, wir lieben euch! :D
Gleich nach Arcus mussten wir unsere Instrumente zur Freilichtbühne schaffen, was besonders bei unserem Schlagwerk immer für Freude sorgte... aber so war es nunmal. Dann verdingten wir uns gemütlich die Zeit, Felix bekam sein Drehleier-Dreh-Holz-Knubbel-Dingens wieder, jemand hatte es gefunden und zurückbebracht. Erja wollte eine neue Stimmung für ihre Cister ausprobieren und dabei riss ihr eine Saite. Mir ging beim Dudelsacktransport meine Deko-Glaskugel kaputt, weil der Bordun mal wieder locker war und gen Boden fiel. Dann war es gegen 20 Uhr, Zeit um auf der Freilichtbühne unseren Schweden zu präsentieren. Alles war durchgeplant. Wir mussten von einer bestimmten Seite auf
die Bühne, in einer bestimmten Reihenfolge und auch wieder von der Bühne runter. Direkt vor diesem Auftritt, aber wirklich DIREKT davor konnten wir dummerweise eine wichtige Frage nicht beantworten. Wo zum Teufel ist unser Transporterschlüssel? Schnell war klar, ich hatte ihn zuletzt, aber nicht mehr bei Katharina abgegeben. Genau erinnern konnte ich micht nicht, denn auf einmal mussten wir auf die Bühne. Blöderweise ging mir natürlich mein Arsch auf Grundeis, denn was zum Teufel hast du mit dem Schlüssel gemacht, Lodrik? In meinen Taschen war er nicht und auch nirgendwo sonst. Durch diesen festgebrannten Gedanken, der Schlüssel ist verloren, verhaspelte ich mich erstmal beim Schweden, gefühlte tausend Kameras nahmen dies auf, aber es war mir gleichgültig. Der Transischlüssel war weg!
Ohne lange Verzögerung sind wir natürlich gleich zu unserem Auto gegangen, vllt. hatte ich ihn einfach stecken lassen? Fehlanzeige. Im Transporter kann er noch liegen! Denn zum Abschließen habe ich nicht den SChlüssel benutzt, sondern den Riegel gedrückt. Verzweifelt versuchten wir mit Handylicht im Kofferaum den SChlüssel aus zu machen, aber er zeigte sich nicht. Passend zu diesem Drama fing es an richtig zu regnen. Durchnässt haben wir dann eine Taschenlampe gesucht und nach einigem Gefrage, haben wir eine bekommen. Erneut leuchteten wir den Transporter durch und siehe da, der Schlüssel war nicht ersichtlich.
Natürlich hat auch Ivana von dem Vorfall erfahren und schlug vor eine Pannenhilfe zu rufen, die das Auto aufbricht. Mittlerweile war es fast gegen 22 uhr, in einer halben Stunde sollten wir wieder auf der Burgbühne sein um wieder Stimmung zu machen. Der Regen legte sich, so war dieser Auftritt durchführbar. Einige Minuten bevor es die Leute zu begeistern galt, teilte uns Ivana mit, dass nun Leute da sind, die den Transporter aufbrechen und dann darin den Schlüssel suchen, wärend wir spielen. Ich hatte den Schlüssel verloren, also bin ich zum Transi gegangen um ihn selbst zu suchen. Zumal mir der Gedanke einfach nicht ganz geheuer war, dass da in der Tschechei Leute unser Auto knacken und
darin nach einem Schlüssel suchen, wärend keiner von uns dabei war. Auch wenn eine Verantwortliche vor Ort war. Ich kam gerade am Auto an, da kamen auch schon die freundlichen Leute, des Auto-Aufbrechdienstes an. Ein Privatauto der Typen sorgte für Licht und als Werkzeug waren verschiedene Schraubenschlüssel, Metallstangen und eine Schnur vorhanden. ... Von welchem Pannendienst waren die noch gleich?! Schnell mal einen VW T4 aufbrechen war wohl nicht, denn die Leute brauchten ziemlich lange. Zwischendurch kamen Katharina und Erja um nach dem Rechten zu sehen, außerdem wurde es langsam Bühnenzeit. Die Beifahrertür hatten die Tschechen aufgegeben und versuchten es jetzt an der Fahrertür, als es Zeit war den Auftritt zu machen. Also gingen wir zur Bühne, ich mit einem sehr ungutem Gefühl. Entegen dieser SChlüssel-Weg-Stimmung war unser Auftritt von einer selten erlebten Euphorie gezeichnet. Wir waren bereits von der Bühne runter, da sorgte Petr von Arcus als Moderator nochmal dafür, dass wir noch ein Lied spielen mussten, indem er das Puplikum nochmal anheizte. Das Puplikum war rasend, Arcus lobten uns auch, das Schlüssel-Drama war kurzzeitig vergessen. Doch es kroch zäh und penetrant wieder in den Vordergrund, wie ein Furz in der Parfümabteilung, denn Ivana hatte neue Informationen.
Das Auto war aufgebrochen, diese trüben Typen, waren keine trübe Typen, sondern ehrliche Tschechen, die aus dem Bett geklingelt wurden und deshalb nicht offiziell als Pannenhilfe da waren. Durchwühlt haben sie unser Transportmittel auch nicht, Ivana selbst hat mit geguckt, aber der Schlüssel blieb verschwunden. Zu 90% sei er verloren, meine sie. Aber in meinen Gedanken blitze es:
"Pass auf, die 10% rocken wir!" Also zum Gefährt gelaufen, aufgemacht, sofort meine Tasche angehoben und da lag er. Unversehrt, das Schlüsselband in friedlicher Manier um sich geschlungen ruhte er genau da. Um es kurz zu machen: Schlüssel da, alles gut. Nach dem Einpacken aller Utensilien sind wir gleich zur Pension gefahren und haben uns nach diesem nervenaufreibenden Tag
Schlummern gelegt.

Der Samstag verlief unspektakulär, denn wir hatten den Tag komplett frei von Auftritten und konnten uns ausruhen. Das haben wir auch getan.

Am Sonntag lag nur noch der Abschlussumzug vor uns, der 13 Uhr beginnen sollte. Im Grunde war dieser genau wie der Eröffnungsumzug, viele Leute, viel Geklatsche und verfluchter Weise ab der Hälfte viel Regen. Kurz haben wir es noch ausgehalten, aber das Nass war einfach zu heftig und so sind wir den Rest der Strecke, unsere Instrumente schützend, nur gelaufen. Die Leute haben
trotzdem geklatscht, mit entschuldigenden Gesten und witzigen Kommentaren, wie: "Sorry, this is just fucking weather and wet bagpipes are shit.", oder "Just imagine: Dudeldudeldudeldudeldudel!" passierten wir die Menge und stellten uns kurz im Tourbus, unserer Zimmernachbarn, den englischen Schotten unter. Wir haben schon öfter miteinander rumgewitzelt und auch mal Dudelsacktausch
gemacht, wir verstanden uns also gut. Nach einigen Minuten war der Himmel wieder blau. Aber damit war es für uns gelaufen, der Umzug war die letzte musikalische Gelegenheit für uns. Schnurstracks sind wir zu unseren Fahrzeugen gegangen, haben uns umgezogen und herzlich von Ivana, für ihre tolle Arbeit, verabschiedet. Geblieben sind tolle Erfahrungen, tolle Erlebnisse, viele Wunden aber letztendlich auch ein verdammt gutes Gefühl, die Tschechei gerockt zu haben.

Grüße, im Namen der Band,
Lodrik von Bardic

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Drachenfest 2010

AuftrittePosted by Lodrik von Bardic Fri, August 20, 2010 11:48:43
Tjaja, besser spät als nie :D
Hahahahaha....ha...hmm...

Nunja, Ende Juli kam es zum wiederholten Male zum Drachenfest. Begeistert vom letzten Jahr waren wir in diesem nun auch wieder mit dabei.
Anbei ganz dufte Kollegen, nämlich jene von Wildfang und am Wochenende diese von Fremitus.
Was kann also schöner sein, als den ganzen Tag auf dem riesigen LARP-Gelände rumzuschlendern und ab abend mal Auftritt zu haben? :D
Es war also ein äußerst entspanntes Drachenfest, die Auftritte waren seeehr stimmungsreich und anstrengend, aber eben auch toll.
Ein Höhepunkt für uns war, als zu unserem Kneipen-Schlägerei-Lied doch tatsächlich etliche Leute in der Taverne (die bis auf Ausnahmen immer Spielort war) anfingen sich dazu auf die Fresse zu geben. (LARPmäßig InTime natürlich ;D)
Super Atmosphäre!!
Weiterhin hatten wir äußerst oft spaßige Momente mit den Wildfängen, von knorken Diskussionen, über heftige Arenakämpfe (so offensiv hatte ich noch nie Brüste im Gesicht, war ein Erlebnis Jula, danke XD), prüden Pöpeleien gegenüber Orks, bishin zum minutenlangen Spielen von Spongebob-Musik vor Pulikum! War echt supi Leute! :D
Alle Begebenheiten aufzählen vermag ich hier nicht, würde dies doch mein Gedächtnis überfordern und den Rahmen dieses Eintrages sprengen.
Von daher, lasst euch gesagt sein, das Drachenfest war für uns wieder ein Fest voller toller Erlebnisse.

Grüße, im Namen der Band,
Lodrik von Bardic

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Hof- und Weinfest in Ortrand

AuftrittePosted by Lodrik von Bardic Wed, July 07, 2010 16:39:38
Ohoooooooo,
einer unser wenigen Auftritte in Sachsen. ^^
Und wieder ein Auftritt an einem Tag wo wieder ein Fussballspiel mit deutschen Team anstand...
Vormittag sind wir gestartet und auch nach ungewohnt kurzer Fahrt am Ziel, der Hof der Vergessenen Künste, angekommen.
Auch an diesem Tag beglückte uns gut-sommerliches Wetter, das Gegenteil vom letzten Jahr (wie in Menge und Waiblingen auch...).
Also haben wir gemütlich die Bühne belegt unser Gedöhns gemacht und um 15 Uhr haben wir unseren ersten Auftritt hingelegt. Viel war noch nicht los, logisch, denn den gemeinen Homo Fussballguckariens treibt es vor einem Kicker-Spiel nicht aus dem Haus.
Aber der Hof hatte im Weinkeller einen "Öffentlichkeitsguck" eingerichtet, so dass ich kurz vor Spielbeginn eine doch recht ansehnliche Masse an Menschen versammelte. Als einzigster WM-Nicht-Abgeneigter der Band bin ich mit ein paar Freunden (die haben wir eingeladen...ich mein...wir haben mal in Sachsen gespielt! IN DER NÄHE!) in jene Kemenate gegangen und habe Fussball geguckt.
Vorher habe ich mir echt überlegt...wenn die das Spiel verlieren können wir hier einpacken. Dann ist hier nix mehr los! Also deutsche Mannschaft...gewinnt gefälligst!
Verrückt, oder? Dass ein Auftritt quasi von einem Fussballspiel abhängt..o_O
Tja, zu unserem Glück haben wir gewonnen und dass auch noch mit gutem Abstand.
Also -> Abend gerettet.
Wie letztes Jahr war es am Abend dann wieder berstend voll mit Leuten.
Nur irgendwie war die Stimmung des Puplikums letztes Jahr ein wenig ausgelassener...hm.
Trotzdem, es war ein toller Tag mit gutem Wetter und spaßigen Auftritten.

Grüße, im Namen der Band,
Lodrik von Bardic

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Stauferspektakel Waiblingen 2010

AuftrittePosted by Lodrik von Bardic Wed, July 07, 2010 16:28:47
Hossa!
Ende Juni war es wieder soweit, das Stauferspektakel stand an.
Wieder ein Markt auf den wir uns sehr freuen, denn er ist schön und wir sehen tolle Kollegen wieder :D
Die Anreise lief unüblicherweise problemlos und so waren wir gegen 0 Uhr oder 1 uhr am Freitag vor Ort.
Nach dem Zeltaufbau wurden erste Krüge an einer meiner persönlichen Lieblingstavernen (Zwischen Himmel und Hölle) geleert. Tag darauf erwartete uns der erwartete Sommer. D.h. hohe Temperaturen, wenig Schatten und viel Schweiß.
Auch wenn es bei dieser Witterung recht anstrengend ist, ist sie mir doch lieber als ein feucht-nasses "Vergnügen".
Wie wir beim Programmplanaufstellen bemerkten, war die Bühne an Darbietungen sehr ausgelastet, gaben sich doch neben Metusa, Wildfang, diversen Gauklereien und uns, auch noch die Streuner die Ehre.
Also knappe Spielzeiten und immer was los. ^^
Aber es war schön, denn es ist unglaublich gutes Arbeiten mit den Leuten der Technik, die Metusa zu dieser Veranstaltung stellt. Vielen Dank dafür nochmal an dieser Stelle!!
Selbst die kleinen Auftritte in Minimalbesetzung, die wir sonst ungerne machen, haben doch Spaß gemacht. :D
Ein klein wenig unsicher waren wir am Sonntag. Denn wie der gutgehirnte noch weis, lag ein Fussballspiel an. Deutschland gegen...öhm..England glaube. Wie vermutet, war zu dieser Zeit der Markt äußerst dezent besucht. Aber die Marktleute haben miteinander für eine gemütliche Zusammgehörigkeits-Atmosphäre gesorgt und so war es, trotz nichts tun, sehr fein. ^^

Zusammenfassen kann man also wieder von einer schönen Veranstaltung sprechen, auf der wir gerne, und nicht zuletzt wegen den Kollegen, aufgespielt haben.
Weiterhin haben der Franziskaner und Ich insg. 55 Euro an dem Wochenende versoffen. Was für eine Bilanz. :D

Wir freuen uns aufs nächste mal!

Grüße, im Namen der Band,
Lodrik von Bardic

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Gaudium Mengede 2010

AuftrittePosted by Lodrik von Bardic Wed, June 23, 2010 22:50:19
Leicht verspätet, aber dennoch vorhanden, hier nun der Eintrag vom Mittelalter Gaudium in Dortmund Mengede. :D
Ein Markt, auf den wir uns jedes Jahr freuen!
Tolle Leute, super Atmosphäre und, dieses Jahr, super Wetter.
Am Mittwoch Abend/Nacht sind wir in 2 Fuhren angereist. Einige von uns (darunter auch ich) mussten einen Teil der Strecke mit dem Zug reisen, da unser Transporter am Wochenende zuvor auf der A2 abgeschleppt werden musste und noch in einem Kaff bei Magdeburg rumstand - vollgepackt.
Aber er lief wieder!
Das Gaudium ist einer der Märkte, bei denen wir auch Lagern. D.h. mit dem Zelt kampieren und unsere Nahrung auf handgekochte Weise zubereiten. So sind diverse Mitglieder am Donnerstag losgefahren um Futter und Trinken zu kaufen.
Dem findigen Leser wird vielleicht noch in Erinnung sein, welcher Tag jener Donnerstag war....joop! Fronleichnam, das bedeutet: Feiertag!
Diese Tatsache, ist dem einen Bandteil unter der Dusche, dem anderen beim Betrachten geschlossener Läden auf- bzw. eingefallen. Tja, wir gommen nu ma ausm Osdn und dord feiorn wir jenen Dag gor ni.
Aber am Freitag dann, konnten wir uns eindecken.
Die Auftritte wurden auch mit Motivation begangen (auch wenn es teilweise anders gewirkt hat, aber man muss mal diese Hitze klar machen, die herrschte! :D ) und die Bühne inklusive Technik ist auch einer der Vorteile vom Gaudium.
Schon an einem der ersten Tage konnte ich auch andere Qualitäten beweisen und so habe ich in einer äußerst kritischen Lage, für die Taverne (aus Wurzen - Landsleute!!), Becher gespült und eingeräumt. Ausgeholfen quasi.
Mir hat es Spaß gemacht, der Taverne hats geholfen und so durfte ich das eine oder andere Bierchen als Gehalt, nach dieser Tat, kippen. Arbeit lohnt sich doch! :D
Nach dem jeweils letzten Auftritt des Tages und nach dem danach folgenden Gang zur Taverne bin ich immer noch ins Lager unserer (besonders meine, höhöhöhöhö) Freunde vom Stamm Khamsin gegangen und habe den Tag mit reichlich Met, Bier und Musik ausklingen lassen. Es macht einfach Spaß Pfadfinder zu ärgern, die sich ständig über die völlig legitime Lautstärke beschweren. Besonders mit den Stammies, vielen Dank nochmal dafür an euch!!! Nüchtern und vor 4 Uhr früh, bin ich an keinem der 4 Tage ins Zelt gekommen.
Die Auftritte waren von unserer Seite schön, von diversen (und leider schon fast üblichen) Stimmungsproblemen mal abgesehen.
Alles in allem also mal wieder ein schönes Gaudium, mit viel Sommer und toller Atmosphäre.
(den Sommer haben dann einige von uns am Sonntag zeitweilig bekämpft, mit einer ausgedehnten Zuber-Party ;D)

Wer noch ein paar Hintergründe von uns zum Gaudium in Mengede erfahren und vor allem sehen möchte, der solle ich noch ein wenig gedulden. Demnächst wird es auf Youtube eine kleine Serie von uns geben. Ich bin derzeit fleißig am Video-Material schneiden!

So viel dazu,
viel Spaß noch

Lodrik von Bardic

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WGT 2010 Moritzbastei

AuftrittePosted by Lodrik von Bardic Tue, June 08, 2010 09:50:30
Holla, Trittfest war das erste Mal auf dem Wave-Gothic-Treffen. Unser Spielort war die Moritzbastei in der Innenstadt. Nach dem planmäßigem Aufbau unseres Instrumentariums ging es ab zur Beteiligten-Bändchen-Ausgabe. Als WGT-Unkundige haben wir uns den Weg zu jener Ausgabe vorfahren lassen. Dank Schlemihl (war es Schlemihl? ich weis es nicht mehr...hm...naja auf jedenfall einer von den Donner-Trummeln) haben wir diese gefunden.
Dort trug sich mal wieder ein humoröses Ereignis zu, welches ich nun im ungefähren Wortlaut wieder geben möchte.

An der Bändchen-Ausgabe saßen 2 Männer, die diesen Vorgang absolvierten. Einer zum Namen suchen, in den Büchern und der andere zum umdeichseln der Bändchen. Der Franziskaner ging also, quasi als Oberhaupt, erhobenen Hauptes zu den Beiden. Wir hielten unsere Personalausweise bereit, denn wir dachten, die brauchen wir zur Überprüfung. Dem war nicht so, wie sich heraus stellte. Das wunderte uns sehr, also kam es zu folgendem Schalk:

Der Franziskaner:
Hallo, ich bin der Alex von Samsas Traum.
Namen-Abhak-Typ:
*im Buch nach Samsas Traum such*
Bändchen-Typ:
Hahaha! Guter Witz! Dann hast du dich ja sehr verändert...
Franziskaner:
Ja ich weis, naja ich wollts mal probieren. Ich bin Franz von Trittfest.
Namen-Abhak-Typ:
Ah hier! "S". *Alex such*
Bändchen-Typ:
He! Das ist nicht Alex, der hat uns verarscht.
Namen-Abhak-Typ:
Was?! Achso...Naja ich kenn doch die ganzen Bands nicht.
...Trittfest also...nie gehört...
Lodrik:
WAAAS?! DU KENNST TRITTFEST NICHT?!?!?!

Das anschließende Lachen, beendete die Neckerei und wir bekamen alle unter dem korrekten Namen und der korrekten Band unsere Bändchen. (Leuchtend Gelb übrigens - hässlich! ;D )

Nunja, wir zogen unsere Arbeitskleidung an, spielten zur Eröffnung und bekamen einen Ersten Eindruck vom Puplikum des WGT. Nämlich keinen. Anteilnahme wurde der gesamten Veranstaltung äußert dezent gezeigt. Interaktion leider auch kaum von Erfog gekröhnt. Schade.
Ausgenommen natürlich einzelne Besucher, die es sich nicht nahmen ließen, sich zu unserer Musik zu bewegen und das zu celebrieren, weswegen sie eigentlich da waren: Spaß haben.

Dennoch, kann man sagen dass das erste WGT für Trittfest erfolgreich und angenehm verlaufen ist. Schöne Spielzeiten, schönes Hotel, wunderbare Kollegen (Grüße gehen an dieser Stelle an: Nachwindheim, Donner Trummel und Adivarius), schöne Taverne. Da kann man die relativ neutrale Zuhörerschaft doch verkraften.

Das Wetter war äußerst Trittfest-untypisch. Nämlich: Geil.
Sonne, warm, das erste mal schwitzen. Schööön.
Doch wir mussten feststellen, dass Mr. Weathermaaaaaan uns die ganzen schöne Tage nur schenkte um mit verstärktem Anlauf zum Abschluss des WGTs für gewaltigen Gewitter-Stunk zu sorgen. Da wir diese episch-bedrohliche Wolkenwand und die gewaltigen Winde sehen und erahnen konnten,
handelten wir sofort. Schnell alle Instrumente verpacken, nach ganz hinten auf Bühne schieben, Schlagwerk abdecken, eine rauchen, selber unterstellen und auf die meterologische Apokalypse gespannt warten.
(Ich habe übrigens noch nie ein derart gut Besuchtes Gelände innerhalb von 5 Minuten komplett besucherfrei gesehen)
Der erwartete Zorn der Wolken kam und stellte sich als Herausforderung dar. Um die Bühne weiterhin Schadenfrei bespielen zu können, war es nötig die vordersten Stützbalken zu halten. Die daran rüttelnden Winde waren derartig stark, dass werter mein Kollege Felix von Bentelingen mit seinem ganzen Gewicht an so einem Balken hing. Auch ich warf mich in die Fluten und stemmte, ebenso wie Drokar und sein Anhängsel. Es muss episch ausgesehen haben. Wirklich episch. Aus diesem Grunde musste ich irgendwann anfangen laut zu lachen. Weiterhin machte sich
ein Galgenhumor (meist auf Kosten der Trommler) breit, den ich sehr schätze bei solchen Situationen. Denn er lässt den Spaß an der Sache nicht vergehen und sag uns doch allen: Egal wie es kommt, so nehmen wir es alle!
Nach vergangener Weile war es durchgestanden und wir haben Schäden erfasst. Nach dieser Analyse war uns klar:Schlagwerk für einige Zeit unbrauchbar (durch bestehende Luftfeuchte hätten wir auch auf nasser Pappe trommeln
können. Das hätte genauso geklungen.), Technik unbrauchbar (wer mag schon Stromstöße und explodierende Instrumente wärend eines Auftrittes? Gewollte Pyrotechnik jetzt mal außer Acht gelassen...), aber Bühne ist noch ganz.
Also haben wir unseren letzten Auftritt zu dritt mit Dudels und Drokar bestritten und fertig.

Alles in allem also ein erlebnisreiches Wochende, von dem wir gerne erzählen werden.

Grüße im Namen der Band,
Lodrik von Bardic



Als kleines, Oh-hier-schreibt-wieder-jemand-und-ich-habe-es-gesehen-Special gibt es hier noch eine Liste mit Zitaten und deren Situationen, als Anregung zum Lachen.

-Erja, beim Überprüfen der Technik: "Oah!Meine Nippel leuchten!"

-Lodrik, beim Dumm-Rumhampel-Kurs: "Erja, mach die Beine breiter!"

-Franziskaner, beim Versuch seine Riesen-Instrumente in den Fahrstuhl zu bekommen (er meint damit seinen Bordun): "Steck ihn halt tiefer rein!"

Tja, so sind sie...äußerst pornös...

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04.07.2009 - Hof- und Weinfest zu Böhla

AuftrittePosted by Der Franziskaner Mon, August 03, 2009 15:46:47
Böhla, wo liegt eigentlich Böhla? Da gibt es sogar zwei von, mit der gleichen Postleitzahl! Jaja, eine Ortschaft die schwierig zu finden ist. Trotzdem haben wir es geschafft.

In diesem kleinen Örtchen findet sich ein alter, romantischer Hof der liebevoll historisch hergerichtet wurde. Vereinzelte Stände die unterschiedliche Köstlichkeiten anbieten, ein Schmied, Badezuber und viele Künstler.

Nachdem wir unser Instrumentarium auf die große Bühne geschafft hatten wurden wir - wie könnte es auch anders sein - von Gewitter und Hagelsturm begrüßt. Ich dachte eigentlich wir haben Sommer.

30 Minuten später war aber auch dieses Hindernis beiseite geräumt und die Sonne kam aus den Wolken. So starteten wir also in den Tag. Der erste Auftritt war wie immer eher mau, aber wir haben uns bis in die Abendstunden hinein gesteigert. Cooles, Publikum, coole Lieder, coole Orga ... alles in allem ein schöner Markt!

Es grüßt

Der Franziskaner

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27./28.06.2009 - Stauferspektakel zu Waiblingen

AuftrittePosted by Der Franziskaner Mon, June 29, 2009 15:36:59
Ein Wort: BOAH!

Nein also, besser kann ich dieses Wochenende gar nicht umschreiben. Das Spektakel kann ich nur weiterempfehlen. Super nette Orga, einfach nur geniale Kollegen vor Ort und wenn ich es nicht besser wüsste eine Maschine um das Wetter zu manipulieren.. aber ganz von vorn.

Freitag gegen Nachmittag kam die erste Fuhre der Spielleute auf dem Marktgelände an, um die Organisation für die nachfolgenden Spielleute und Instrumente zu klären. Schon dort gab es die positive Überraschung das offenbar an alles gedacht worden war und eine noch viel positivere Überraschung als wir von einem der Spielleute der Kollegen von Metusa stürmischst begrüßt wurden. (Dreimal dürft Ihr raten :D)

Nachdem alles geklärt war und die ersten Instrumente im Zwischenlager verstaut, hieß es sich umzuziehen und in kleiner Besetzung über den Markt zu ziehen um ein wenig zu dudeln. Sozusagen einen kleinen WarmUp Auftritt zu geben und um die Kollegen mit der Minibesetzung an der Nase herumzuführen. Anschließend folgte ein angenehmer Abend der mit einer fetten Mittelalter-Rockshow von Metusa abgeschlossen wurde.

Irgendwann gegen 22:00 Uhr trudelten dann auch die restlichen Mitglieder der Bande auf dem Markt ein und Trittfest bezog ein wenig später das räumlich sehr groß bemessene (also angemessene :D) Quartier.

Der Samstag wurde von einer authentischen, mittelalterlichen Dusche eingeleitet, die Punkt 11 zur Markteröffnung von Petrus abgestellt und durch eine Höhensonne zur Trocknung ersetzt wurde. In Großer Besetzung haben wir uns dann auch schon bald auf der Bühne wiedergefunden (Auch hier erneut ein dickes Dankeschön an Metusa und Georg von der Technik, ohne die wir nur halb so gute Musik hätten machen können) und ordentlich gerockt. Ich muss sagen das Publikum im Süden ist nicht ganz so zäh wie das im Norden, es hat wirklich Spaß gemacht.
Später am Nachmittag folgte dann der festliche Umzug des Mittelalters durch die Altstadt von Waiblingen (eine wirklich schöne Altstadt) begleitet von sämtlichen Musikern und Lagern der abschließend in einem gigantischen zweistündigen Tavernenspiel mit allen Künstlern endete. (Die Spielleut von Trittfest und Metusa mussten sich der abwechslung halber mal nicht nur mit Musik prostituieren, nein Sie wurden in die Rollen von Laienschauspielern gepresst um sich auch dort restlos zum Affen zu machen, an dieser Stelle auch vielen, vielen Dank an Bertram den Wanderer, das er uns bei seinen Geschichten hat mitwirken lassen.. (Was vermutlich aus dem rumgealbere beim gemeinsamen Frühstück resultierte))

Sonntag wurde der Markt dann gediegen beendet ... zwei Auftritte von uns als Band, ein Auftritt als Laienschauspieler gemeinsam mit Bertram und Metusa und die fixe Abfahrt heim nach Dresden.

Fazit: Ein mehr als geiles Wochenende das ich sehr, sehr gern das nächste Jahr wiederholen würde.

An dieser Stelle noch einmal ein fettes Dankeschön an Martina Lenzen die uns die Auftritte ermöglicht hat, an Metusa - insbesondere an Dominik - der beispiellose Arbeit an Technik (natürlich gemeinsam mit Georg, auch an dich ein riesen Dankeschön!!) und als Ersatzmusiker für die Cister bei uns geleistet hat, an die Spielleut von Wildfang die wir als sehr symphatische und talentierte Menschen kennenlernen durften, an Bertram dem Wanderer der uns an seinen Geschichten hat teilhaben lassen, an Benni den Gaukler der uns erlaubt hat seine tolle Show musikalisch zu untermalen, an die Schauspieler von Zeter & Mordio die uns die Tränen in die Augen getrieben haben, an Dorothe (Ich hoffe das war richtig) für Ihre liebe Unterstützung, an Karsten von der Himmel & Hölle Taverne für sein leckeres Bier und noch an vieele viiiieeele mehr ...

Einfach nur geil! DANKESCHÖN!

Es grüßt

Der Franziskaner

PS: Dominik, Lodrik schwärmt mir noch heut die Ohren von Eurem tollen Kuss zu, mach doch bitte mal Schlss mit Ihm ;)

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05. - 07.06.2009 Mittelalterlich Gaudium in Dortmund Mengede

AuftrittePosted by Der Franziskaner Mon, June 29, 2009 14:57:58
Freitag

Gegen 15:00 Uhr Ortszeit sind die Trittfesten Vaganten auf dem Plane erschienen und haben vor Staunen erst einmal die Mäuler nicht mehr zubekommen. Denn der kleine Markt vom Jahre 2008 ... er ist Erwachsen geworden.
In kürzester Zeit hat sich der Volkspark zu Dortmund Mengede in ein malerisches und sympathisches Mittelalterliches Lager verwandelt und man Höre und Staune, nicht nur der Markt hat die schwierige Zeit der Pubertät überstanden, nein, auch die Bühne ist um einiges gewachsen. Endlich eine Überdachung, ordentliche Ton- und Lichttechnik und eine angenehme Größe. So haben sich die Spielleut also nicht Lumpen lassen und haben all Ihr Krimskrams auf Ihr neues zu Hause für die nächsten drei Tage geräumt.

Pointe des Tages: Der gute Drokar hackt sich mit einer Zweihandaxt in den Zeigefinger der linken Hand. Nur er allein weiß wie er das getan hat. Auftritte am Freitag mussten also entfallen, was aber nicht gar so schlimm war, da der Markt offiziell ja erst am Samstag eröffnet wurde.


Samstag

Reeeeegeeeen. Irgendwie kam mir das Bekannt vor. Nunja, wir ließen uns trotz allem nicht Lumpen und haben die Sackpfeifen und Trommeln (Drokar wurde unterdessen von einem fähigen Medicus behandelt) angeschmissen, um dass wenige Marktvolk das doch noch erschienen war zu belästi ... ähhh, belustigen. Später am Tag erschienen auch die Spielleut von Frendskopp auf dem Plane und richteten sich häuslich auf der Trittfesten Bühne ein. So spielten wir also abwechselnd gegen den Regen und genossen trotz allem einen angenehmen Tag auf dem Markte, der von einem sehr geilen Theaterstück der Ritterschaft zu Dortmund und Herne und einer improvisierten Feuershow der Künstler vom Stamm Khamsîn abgeschlossen wurde.

(An dieser Stelle auch nochmal ein dickes Dankeschön für die kräftige Unterstützung des Stamms ;))


Sonntag

Soooonneeee, passend zum Namen des Tages und natürlich extra von uns bestellt. Ich wollte es kaum glauben, aber der Tag war einmal nicht verregnet. Um so mehr Spaß hat es auch gemacht bis in den späten Nachmittag (erneut mit der Unterstützung des treuen Stamm Khamsîn) zu rocken und die ganze Bude zum Kochen zu bringen. Vielen Dank an die Ritterschaft zu Dortmund und Herne und im speziellen an den Hern Huß das er uns erneut seinen Markt hat verwüsten lassen ;)

Wir freuen uns auf das Jahr 2010!

Es grüßt

Der Franziskaner

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16.05.2009 - Mittelalterliches Spectaculum in Jena

AuftrittePosted by Der Franziskaner Thu, May 21, 2009 21:51:45
Ein gemütlicher Tag, mit gemütlichen Auftritten und gemütlichem Volk. Wie das halt so ist mit dem Deutschen Volk.. Anlaufschwierigkeiten, aber wenn erstmal etwas Alkohol geflossen ist und der Tag sich dem Ende zuneigt lockern sich die meisten Gemüter und es wird zu den Melodien welche die Spielleute zum besten geben getanzt. Leider mussten wir an diesen Abend auf unsere Davul verzichten aber der gute Herr von Bentelingen hat uns vortrefflich auf seiner großen Djembe begleitet und die Musiker mit seinem Takt beisammengehalten..

Alles in allem ein erfolgreicher Abend mit viel Spaß..

Es grüßt

Der Franziskaner

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30.04.2009 Walpurgisnacht in der Klosteruine Meißen

AuftrittePosted by Der Franziskaner Fri, May 08, 2009 10:02:36
Ein alles in allem schöner Auftritt mit Startschwierigkeiten.. aber das ist man ja vom Deutschen Volke gewöhnt. Dasitzen, ein Bier in der Hand und die Künstler auf der Bühne anstarren ist höchste Partystimmung.. da fliegen die Fetzen beim Normaldeutschen Bürger. Oder er verwechselt den Bühnenrahmen einfach nur mit der Mattscheibe.. auch möglich.. fehlen nur die Chips.

Genug mit den Klischees.. Der Tag begann schon leider ziemlich Trübe und ich machte mir Sorgen um das Wetter.. noch viel mehr Sorgen machte ich mir als ich die nicht überdachte Bühne sah.. Das kann ja heiter werden.

Nunja.. wie das Wetter, so auch das Gemüt des Publikums welches nur sehr schwergängig war.. eben auch keine typischen Marktbesucher am frühen Abend. Zum Glück (für mich) änderte sich das zu später werdender Stunde. Immer mehr, nach Marktvolk aussehenden Menschen besuchten die Lokalität und wurden von den Klängen unserer Pfeifen hypnotisiert und zu tanzender Ausgelassenheit bewegt.. so stieg auch meine Laune und der Abend versprach noch feucht fröhlich zu werden.

Feucht in der Tat.. ein plötzlich ausbrechender Regenschauer zwang uns sogar dazu einen Auftritt abzubrechen und die Instrumente in Sicherheit zu bringen.. tja, so ohne Dach. Der Rest des Abends verlief aber bis in die frühen Morgenstunden mehr als zufriedenstellend, dem Volk hat es gefallen, uns hat es gefallen und wir hoffen nächstes Jahr wieder mit von der Partie sein zu dürfen.

An dieser Stelle noch mal vielen Dank an Christiane von AD DICO..

Es grüßt

Der Franziskaner

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25.04.2009 Kneipennacht in Meißen

AuftrittePosted by Der Franziskaner Fri, May 08, 2009 09:42:09
Tja..

sozusagen der Warm-Up-Gig in die Saison. Man hat die Instrumente das erste mal seit längerer Zeit in den Händen, viel Energie, Lust und Freude und das ein oder andere Neue Stück im Repertoire welches das arme Publikum sozusagen als Testpersonen über sich ergehen lassen müssen.

Da waren wir also im Bennohaus/Winzerkeller geladen um dem Volk ordentlich die Ohren vom Stamm zu putzen.. und ich glaube das ist uns auch gelungen, meine Güte.. ICH hatte anschließend keine Ohren mehr.

19:00 haben wir vor der Lokalität losgelegt um dem Wandervolk zu zeigen: "Hey! Hier sind wir! Hier gibt's "Party", hier gibt's Apokalypse! Hier gibt's Entjungferung der Ohren! Denn bei wem sie nicht bluten ..." ... egal. Wie das Deutsche Volk so ist, ein wenig schüchtern und zurückhaltend, blieben nur wenige Menschen stehen.. diese jedoch spendeten ordentlich Beifall und ließen sich sogar recht einfach zum mitmachen bewegen.

Der zweite Auftritt startete wieder vor der Lokalität um ein paar Leute anzulocken und wurde dann in den Garten des Restaurants verlegt um eben jene IN das Restaurant zu locken, tricky, hm?

Der darauf folgende Auftritt fand im Winzerkeller statt, einem urigen Gewölbe direkt in den Schoße von Meißens Gestein geschlagen. Sehr geile Akustik .. muss ich zugeben .. und das mit den blutenden Ohren hat auch gut funktioniert.

So wechselten sich also die Auftritte von einem Standort hin zum nächsten ab und wir dudelten mehr oder weniger munter bis in die frühen Morgenstunden um auch die letzten Nachzügler aus dem Keller zu vertreiben.

Ein schöner Geselliger Abend und an dieser Stelle noch mal vielen lieben Dank an den Veranstalter Matthias Huth.. ich hoffe bald auf ein neues.

Es grüßt

Der Franziskaner

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